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Kinder Schachlehrgang

Das Projekt "Kinder Schachlehrgang"

Kinder wachsen heute schneller als früher und reifen auch schneller. Sie brauchen psychisch mehr Hilfe denn je, um ihren Bedürfnissen nachkommen zu können. Sie streben genauso wie Erwachsene zur Selbstausprägung und Selbstentwicklung. Und genau hier bietet das Schachspiel eine ausgesprochen gute M...

Das Projekt "Kinder Schachlehrgang"

Kinder wachsen heute schneller als früher und reifen auch schneller. Sie brauchen psychisch mehr Hilfe denn je, um ihren Bedürfnissen nachkommen zu können. Sie streben genauso wie Erwachsene zur Selbstausprägung und Selbstentwicklung. Und genau hier bietet das Schachspiel eine ausgesprochen gute Methode, Kindern zu helfen, vor allem ihre wachsende geistige Kraft zum Ausdruck bringen zu können, wobei das Spiel stets mit den Bedürfnissen und Fähigkeiten wächst.

Genau darum es beim Projekt „Schach kindergerecht zu lernen“, das der Silbersaiten Verlag gemeinsamen mit dem Autor IM Alexander Bangiev und der „Schulschachakademie am Deister“ treibt, geht. Das umfasst Anleitungshefte, Seminare und Lehrgänge für Lehrer/in, Kindergartenerzieher/in, Eltern und die Übungs- bzw. Trainingshefte für Kinder, aber auch. Es wird damit einen Beitrag geleistet, dass immer mehr Lehrer einen effektiven kindgerechten Schachunterricht anbieten können, damit immer mehr Kinder das Schachspielen entdecken und soviel Spaß daran finden.

Das Konzept

Der berühmte Entwicklungspsychologe Piaget behauptete: "Alles, was wir die Kinder lehren, können sie nicht mehr selbst entdecken und damit wirklich lernen."

Die Kinder werden das Schachspiel selbst erlernen. Das zugrunde legende Konzept vereinigt das Spielen und das Üben. Dabei wird ganz besonderen Wert auf so genannte Übungsspiele und das Lösen von Aufgaben gelegt. Es wird kein Turnierschach gespielt, sondern Übungsspiele und Trainingpartien und es werden systematisch an Aufgaben gearbeitet.

Zielgruppe: Kinder

Die Probleme, Kindern Schach beizubringen, sollte man keineswegs unterschätzen. Schach lehren und lernen heißt insbesondere Schach spielen. Sonst versteht das Kind es nicht. Das Schachspiel ist vor allem ein Spiel. Nur durch Spielen lernt man Spielen! Dazu braucht man einen Partner, noch besser mehrere Partner. Diese Voraussetzungen findet man am besten in Schulschach-, Kindergarten- und Jugend-Gruppen, aufgebaut nach Leistungsstufen, beginnend beim Anfänger bis hin zum Hobbyspieler jeder Altersstufe. Ein guter Trainer lässt ein Kind frei spielen und alle möglichen Züge versuchen. Das gelingt am besten beim Spielen mit nur wenigen Regeln.

Die Kinder verstehen Schach als ein Spiel, sie wollen spielen, also angreifen, schlagen, tauschen usw. Ein Kind ist ein „geborener Taktiker“.

Ein guter Trainer lässt ein Kind Aufgaben lösen und alle möglichen sinnvollen Züge versuchen. Das gelingt am besten bei Aufgaben mit einer klaren und nachvollziehbaren Zielsetzung. Wenn ein Kind mit Spaß übt bzw. spielt, dann wird es auch motiviert, weiter zu machen.

Zielgruppe: Lehrer

Die Lehrer lassen Kinder nach der in dieser Anleitung beschriebenen Technik die Übungen spielen. Mehr aber nicht. Sie machen keinen klassischen Schachunterricht in dem Sinne, dass möglichst schnell alle Zugarten und Regeln vermittelt werden, um dann gleich richtig Schach spielen zu können. Sie leisten eher eine Schachbetreuung.

Für die Anleitung genügt es völlig, wenn die Gruppenleiter Schach im Leistungsbereich „Anfänger“ spielen können, d.h. sie sollten wissen, wie die Figuren aufgestellt werden und ziehen und möglichst auch schon einige Partien selbst gespielt haben um eine ungefähre Vorstellung vom Schach zu haben.

Es müssen nicht Mannschaftsspieler oder gar Experten sein, die hier zum Zuge kommen, so wie es bisher meistens gehandhabt wird.

Es ist durchaus vorstellbar, dass es viele schwächere Schachamateure gibt, die gerne eine solche Gruppe führen würden, nachdem sie wissen, dass dies problemlos möglich ist und dass sie dabei auch mitspielen können.

Zielgruppe: Eltern

Es ist sehr erwünscht, dass die Eltern die Spiele kennen lernen und mit ihren Kindern öfter zu Hause spielen. Die gezeigten Schachübungen und Spiele sind dafür geeignet, dass auch die Erwachsenen diese schnell erlernen können und, sofern sie das klassische Schach noch nicht spielen können, ebenso wie ihre Kinder die Grundlagen dazu erlernen und spielerisch erforschen können.

Für das Schachspielen in der Familie gibt es viele gute Gründe:

  1. Viele Eltern fühlen sich überfördert, wenn das eigene Kind Schach spielen möchte. Sie würden ihm gerne helfen und es ihm zeigen, können es aber nicht. Selbst wenn jemand in der Familie Schachspielen kann, wie soll er mit einem „Anfänger” spielen? Partien gewinnen macht aus pädagogischen Gründen ebenso wenig Sinn wie absichtlich verlieren. Manche Eltern kaufen deshalb dem Kind einfach einen Schachcomputer oder ein Schachprogramm. Für die meisten Kinder wird so eine unpersönliche Beschäftigung mit Schach jedoch sehr schnell langweilig. Außerdem behindert eine solche Beschäftigung das Zusammenleben in der Familie. Eine Kommunikation findet bei solcher Art von Spielen ja nicht statt.
  2. Nicht immer finden Eltern eine gemeinsame Sprache mit ihren Kindern. Auch hier ist Schach eine empfehlenswerte Hilfe, denn oft wird die Kommunikation deutlich besser und angeregt, wenn man miteinander spielt.
  3. Ein weiteres Problem ist Ferien. An den Ferien sind Kinder mit Eltern vereist, spielen deswegen viele Monate kein Schach, weil Eltern nicht unbedingt Schachspielen können, die Übungsspiele schon.
Das Schachspielen in der Familie ist für alle Beteiligten eine tolle Sache, eine gemeinsame Erfahrung, die das familiäre miteinander Spielen und Eins sein, sich dennoch miteinander messen können ohne dabei in Stress zu kommen oder an Autorität zu verlieren. Genau nach diesen Prinzipien sind die Spiele und Aufgaben ausgedacht, die Heften für Kinder und Lehrer nach Stufen und Themen zusammengestellt.

Die Trainings- und Anleitungshefte in Überblick.

Die Trainingshefte für Kinder:

  • Heft 1: Schachregeln (lieferbar)
  • Heft 2: Matt dem König (lieferbar)
  • Heft 3. Schachtaktik: Matt in 2 Zügen (noch nicht lieferbar)
  • Heft 4. Richtig kombinieren: Matt in 3 Zügen (noch nicht lieferbar)
  • Heft 5. Schachkombinationen (noch nicht lieferbar)

Die Anleitungshefte für Lehrer

  • Heft 1. Schachregeln: Übungen mit wenigen Figuren (noch nicht lieferbar)
  • Heft 2. Figuren in Kombination: Übungsspiele (noch nicht lieferbar)
  • Heft 3. Ziele in Schachpartie: Trainingsspiele (noch nicht lieferbar)
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